Was ist eine Schufa-Auskunft und schadet sie meiner Bonität?

Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist die größte Wirtschaftsauskunft in Deutschland. Sie speichert Daten von Verbrauchern, allerdings macht die Schufa selbst keine Recherchen, sondern fungiert ausschließlich als Datensammelstelle.

Welche Daten stehen in der Schufa-Auskunft?

  • Die Anzahl der Girokonten, bestehende Kredit- und Leasingverträge
  • Persönliche Daten wie der Vor- und Nachname, die aktuelle und frühere Anschrift, das Geburtsdatum und Geschlecht
  • Offene Forderungen, bestehende Telekommunikationsverträge

Die Schufa-Auskunft dient zum Schutz vor Zahlungsausfällen. Kreditgeber und zum Beispiel Vermieter können anhand der gesammelten Daten in der Schufa ihren Vertragspartner einschätzen.


Wie hoch ist Ihr „Score-Wert“?

In der Schufa-Auskunft steht auch ein „Score-Wert“ – der Grad Ihrer Kreditwürdigkeit. Es ist ein Wert zwischen eins und 100 und je höher er ausfällt, desto besser stehen Sie als Kunde da. Der „Score-Wert“ beeinflusst die Kreditentscheidung aber nicht, da er nur zur Orientierung dient. Er spiegelt nicht Ihre persönliche Kreditwürdigkeit wider.

Schaden Schufa-Anfragen der Bonität?

Kontrollabfragen schaden der Bonität nicht, allerdings sollte man bei Kreditanfragen vorsichtig sein. Wenn ein Kunde Konditionen erfragt, sollte der Bankberater das auch so kennzeichnen. Steht in der Schufa dann „Kreditanfrage“ könnte das der Bonität schaden und wäre nicht richtig. Für Banken sind diese Anfragen allerdings nur zehn Tage sichtbar, trotzdem beeinflussen sie den „Score-Wert“ – vor allem wenn in wenigen Tagen mehrere Kreditanfragen bei verschiedenen Banken gestellt wurden.

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